Hautkrebs: Der häufigste — und vermeidbare — Krebs

„Im Jahr 1975 wurden etwa 8 von 100.000 Menschen mit Melanom diagnostiziert – der gefährlichsten Form von Hautkrebs. Bis 2018 hatte sich diese Zahl auf mehr als 25 von 100.000 verdreifacht.“

Warum sollte mich Hautkrebs interessieren?

Hautkrebs ist der häufigste Krebs weltweit – aber auch einer der am besten vermeidbaren. Trotz seiner Verbreitung unterschätzen die meisten von uns die Risiken zu viel Sonne und überschätzen, wie gut wir uns tatsächlich schützen. Die gute Nachricht? Ein wenig Wissen hilft schon enorm. Also legen wir los – was Hautkrebs eigentlich ist, wie man Warnzeichen früh erkennt und wie man die Sonne genießen kann, ohne dass sie einem schadet.

Was ist Hautkrebs?

Hautkrebs entsteht, wenn Hautzellen anfangen, unkontrolliert zu wachsen – meist weil UV-Strahlung ihre DNA geschädigt hat. Mit der Zeit häufen sich diese Schäden an und können Mutationen auslösen, die abnormales Zellwachstum verursachen. Hautkrebs kann jeden betreffen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Hautfarbe, obwohl Menschen mit heller Haut und mehr Sonnenexposition ein höheres Risiko haben.

Je früher du mit Sonnencreme beginnst, desto besser!

Welche Arten von Hautkrebs gibt es?

Basalzellkarzinom (BCC) ist die häufigste Form von Hautkrebs. Es sieht meist aus wie eine kleine, glänzende oder wachsartige Beule oder eine Wunde, die einfach nicht heilt – manchmal wochen- oder monatelang. Die gute Nachricht ist, dass es langsam wächst und fast nie auf andere Körperteile übergreift. Das Problem ist, dass es, wenn man es ignoriert, unbemerkt in die umliegende Haut und das Gewebe eindringen und ernsthafte Schäden verursachen kann, die viel schwerer zu behandeln sind.

Plattenepithelkarzinom (SCC) ist eine ernstere Form. Es zeigt sich oft als rauer, schuppiger Fleck oder als erhabener Knoten, der mit der Zeit wächst. Im Gegensatz zum BCC kann es in tiefere Hautschichten eindringen und, wenn es zu lange unbehandelt bleibt, auf andere Körperteile übergreifen – deshalb ist es wichtig, es frühzeitig zu erkennen.

Melanom ist die gefährlichste Form, auf die man besonders achten sollte. Es beginnt oft in einem Muttermal oder erscheint als neuer dunkler, unregelmäßig geformter Fleck auf der Haut – einer, der ungleichmäßige Farbe, gezackte Ränder hat oder sich im Laufe der Zeit verändert. Gefährlich macht es die schnelle Ausbreitung auf andere Organe, wenn es nicht frühzeitig erkannt wird. Es ist die seltenste der drei Formen, aber auch die tödlichste – weshalb es so viel Aufmerksamkeit erhält.

Wenn du oft in der Nähe von Wasser bist, ist es noch wichtiger, deine Haut zu schützen und Hautkrebs vorzubeugen

Kenne deine Flecken: Der ABCDE-Leitfaden

Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto leichter ist er zu behandeln. Deshalb sind regelmäßige Hautkontrollen wichtig. Wenn du ein Muttermal oder einen Fleck betrachtest, verwende die ABCDE-Methode:

  • A — Asymmetrie: Eine Hälfte des Muttermals stimmt nicht mit der anderen überein.
  • B — Begrenzung: Die Ränder sind unregelmäßig, gezackt oder verschwommen statt glatt.
  • C — Farbe: Es gibt Farbunterschiede – verschiedene Brauntöne, Schwarz oder sogar Flecken in Rot, Weiß oder Blau.
  • D — Durchmesser: Der Fleck ist größer als 6 mm (etwa so groß wie ein Radiergummi) – obwohl Melanome auch kleiner sein können.
  • E — Entwicklung: Der Fleck verändert sich in Größe, Form, Farbe oder Erhebung – oder es ist ein neuer Fleck, der sich von deinen anderen unterscheidet.

Wenn einer dieser Punkte zutrifft, zögere nicht. Lass es von einem Dermatologen untersuchen.

Einige der Warnzeichen von Hautkrebs

Wie mache ich eine Hautkrebsvorsorge?

Einmal im Monat solltest du dir 10 Minuten bei guter Beleuchtung nehmen, um deine Haut von Kopf bis Fuß zu überprüfen – einschließlich deiner Kopfhaut, der Fußsohlen, zwischen den Zehen und unter den Nägeln. Verwende einen Handspiegel für schwer einsehbare Stellen wie deinen Rücken und die Rückseite deiner Beine. Wenn du deine Haut gut kennst, wirst du Veränderungen tatsächlich bemerken.

Im Zweifelsfall solltest du einen Hautarzt aufsuchen. Jährliche Hautuntersuchungen bei einem Dermatologen werden für alle empfohlen, und häufiger, wenn du zu einer Risikogruppe gehörst.

Wie hängen Sonnenbrand und Hautkrebs zusammen?

Sonnenbrand ist nicht nur eine vorübergehende Belästigung – es ist deine Haut, die dir sagt, dass ihre DNA beschädigt wurde. Und diese Schäden bleiben lange bestehen, nachdem die Rötung verschwunden ist.

  • Ein einziger starker Sonnenbrand in der Kindheit oder Jugend verdoppelt das lebenslange Risiko für Melanom.
  • UV-Schäden summieren sich – jeder Sonnenbrand zählt im Laufe der Jahre.
  • Ein „Grundbräune“ schützt dich nicht. Jede Bräune ist ein Zeichen von Hautzellenschäden. Sie sieht gesund aus; ist es aber nicht.

UV-Strahlung ist für die menschliche Gesundheit und die Vitamin-D-Produktion notwendig – aber die Menge, die für eine Bräune nötig ist, ist bereits zu viel für deine Haut. Es geht nicht darum, die Sonne ganz zu meiden. Es geht darum, klug mit ihr umzugehen: Sonnencreme verwenden, sich während der Spitzenzeiten bedecken und verstehen, dass Mäßigung dich wirklich schützt.

Vergiss diese häufig übersehenen Stellen nicht

Die meisten Menschen denken daran, Sonnencreme auf Gesicht und Schultern aufzutragen. Aber Hautkrebs kann überall entstehen, auch an Stellen, die leicht übersehen werden:

  • Lippen — benutze jeden Tag einen Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor.
  • Kopfhaut und Haaransatz — besonders wenn du einen Scheitel hast, dünner werdendes Haar oder deinen Kopf rasierst.
  • Ohren — Rückseite und Oberseite.
  • Augen — UV-blockierende Sonnenbrillen schützen die empfindliche Haut um deine Augen und verringern das Risiko von UV-Schäden an den Augen.
  • Fußrücken und Handrücken — leicht an einem Strandtag zu vergessen.

Stell sicher, dass du dich gut eincremst!

UV-Strahlen sind das ganze Jahr über vorhanden

Sonnenschutz ist nicht nur im Sommer wichtig. UV-Strahlung ist das ganze Jahr über vorhanden und besonders tückisch an bewölkten Tagen – Wolken blockieren Wärme und Licht, aber nicht die UV-Strahlen. Schnee, Wasser und Sand reflektieren alle UV-Strahlen und verstärken die Belastung. Ob du Ski fährst, segelst oder einfach nur mittags im Winter spazieren gehst, deine Haut nimmt weiterhin UV-Strahlen auf.

Besteht bei mir ein Risiko für Hautkrebs?

Einige Faktoren erhöhen das Risiko. Frag dich selbst:

  • Habe ich helle Haut, Sommersprossen, helle Augen und/oder rötliches Haar?
  • Hatte ich im Leben schon mehrere Sonnenbrände?
  • Verbringe ich viel Zeit im Freien ohne Schutz?
  • Habe ich Solarien benutzt?
  • Gibt es Hautkrebs in meiner Familie?

Je mehr „Ja“-Antworten, desto wichtiger ist es, konsequent Schutz zu verwenden und regelmäßige Hautuntersuchungen einzuplanen.

Wie schütze ich meine Kinder vor Hautkrebs?

Die Haut von Kindern ist empfindlicher und anfälliger für UV-Schäden als die Haut von Erwachsenen – und die in der Kindheit verursachten Schäden haben langfristige Folgen. Ein einziger starker Sonnenbrand vor dem 18. Lebensjahr kann das Risiko für Melanome im späteren Leben verdoppeln. Früh entwickelte Sonnenschutzgewohnheiten halten ein Leben lang.

Welchen Lichtschutzfaktor (LSF) sollte ich für meine Kinder verwenden?

SPF 30 und SPF 50 sind beide gute Optionen für Kinder, solange die Sonnencreme mineralbasiert ist, einen Breitbandschutz gegen UVA- und UVB-Strahlen bietet und richtig aufgetragen sowie regelmäßig erneuert wird.

Der Unterschied ist gering. Eine konsequente und gründliche Anwendung ist viel wichtiger als die Jagd nach der höchsten SPF-Zahl.

Wie wähle ich eine sichere Sonnencreme zur Vorbeugung von Hautkrebs aus?

Wenn du eine Sonnencreme auswählst – für dich selbst oder dein Kind – solltest du auf Folgendes achten:

Breitband-Schutz – schützt vor UVA- und UVB-Strahlen.

Mineralische UV-Filter – Nicht-Nano-Zinkoxid oder Nicht-Nano-Titandioxid liegen auf der Hautoberfläche und werden nicht aufgenommen.

LSF 30–50 – effektiver Schutz. Das Nachcremen ist wichtiger als sehr hohe LSF-Werte.

Wasserfestigkeit – 40 Minuten für allgemeines Spielen im Freien; 80 Minuten für längeren Aufenthalt im Wasser.

Hypoallergen und frei von Duftstoffen – besonders wichtig für empfindliche oder junge Haut.

Alle Suntribe Sonnencremes bestehen aus 100 % natürlichen und bio Zutaten und erfüllen all diese Kriterien – sie sind sicher für die ganze Familie, von Babys bis zu Erwachsenen.

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