„97 % der Amerikaner haben Oxybenzon – einen hormonstörenden UV-Filter – nachweisbar im Blut.“
Kein Wunder also, dass giftige Inhaltsstoffe in Sonnencremes immer stärker in den Fokus rücken – ein Thema, das uns bei Suntribe täglich beschäftigt. Sich im Dschungel der Sonnencreme-Inhaltsstoffe zurechtzufinden, kann sich manchmal anfühlen, als müsste man eine Geheimsprache entschlüsseln. Hast du dich auch schon gefragt, welche Inhaltsstoffe du lieber vermeiden solltest?
Genau deshalb haben wir diesen einfachen und praktischen Leitfaden erstellt. Er hilft dir dabei, potenziell problematische Inhaltsstoffe zu erkennen und eine Sonnencreme zu wählen, die sowohl sicher als auch wirksam ist.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden zunehmend eindeutiger:
⇒ Sie sind weit verbreitet und kaum reguliert.
63 % der Inhaltsstoffe in den beliebtesten Sonnencremes Europas werden als potenziell schädlich für die menschliche Gesundheit und/oder die Umwelt eingestuft.
⇒ Sie können dein Hormonsystem beeinflussen.
Viele herkömmliche Sonnencremes enthalten hormonell wirksame Chemikalien (endokrine Disruptoren), die dein Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringen können und sogar mit verminderter Fruchtbarkeit bei Männern in Verbindung gebracht werden.
⇒ Sie gelangen in deinen Körper.
Bestimmte chemische UV-Filter wurden mit einem geringeren Geburtsgewicht in Verbindung gebracht und lassen sich sowohl im Blut als auch im Urin nachweisen. Das bedeutet: Sie bleiben nicht nur auf deiner Haut.
⇒ Sie können an deine Kinder weitergegeben werden.
Chemische UV-Filter wurden in Muttermilch nachgewiesen und mit Morbus Hirschsprung, einer schweren angeborenen Erkrankung des Verdauungssystems, in Verbindung gebracht.
Frei von giftigen Sonnencreme-Inhaltsstoffen: Die familienfreundliche mineralische LSF-50-Formel von Suntribe.
Im Jahr 2021 veröffentlichte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA), die für die Sicherheit von Sonnenschutzmitteln zuständig ist, ihren bislang aktuellsten Entwurf zur Überarbeitung der Sonnenschutzvorschriften. Das Ergebnis: Nur zwei UV-Filter konnten anhand der verfügbaren wissenschaftlichen Daten als sicher und wirksam eingestuft werden.
Dabei erwiesen sich Zinkoxid und Titandioxid als die sichersten UV-Filter. Für die meisten anderen konventionellen UV-Filter kam die Behörde hingegen zu dem Schluss, dass sie derzeit nicht allgemein als sicher und wirksam gelten – teilweise aufgrund fehlender Daten, teilweise wegen besorgniserregender Studienergebnisse.
Damit du problematische Inhaltsstoffe in Sonnencremes und Hautpflegeprodukten leichter erkennen kannst, haben wir hier eine Übersicht der wichtigsten bedenklichen Sonnencreme-Inhaltsstoffe zusammengestellt.
Die folgende Liste ist nach der Gefahrenbewertung der Environmental Working Group (EWG) geordnet. Alle aufgeführten Inhaltsstoffe überschreiten außerdem die Sicherheitsgrenzwerte der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA).
Zum Vergleich: Zinkoxid erhält bei der EWG eine Sicherheitsbewertung von 1 (in Cremes) bis 3 (in Sprays oder Puder-Sonnenschutzmitteln). Dabei steht 1 für die bestmögliche und 10 für die schlechteste Bewertung. Aufgrund ihrer hohen Risiken wurden die folgenden chemischen UV-Filter bereits in acht Ländern und Regionen weltweit verboten.
Zum Vergleich: Zinkoxid erhält bei der EWG eine Sicherheitsbewertung von 1 (in Cremes) bis 3 (in Sprays oder Puder-Sonnenschutzmitteln). Eine Bewertung von 1 steht für das geringste Risiko, 10 für das höchste. Aufgrund ihrer hohen Risiken wurden die folgenden chemischen UV-Filter bereits in acht Ländern und Regionen weltweit verboten.
Prüfe deshalb vor dem Kauf immer die Liste der Inhaltsstoffe deiner Sonnencreme und achte darauf, wo die einzelnen Inhaltsstoffe auf der Risikoskala eingeordnet werden.
Bevor du eine Sonnencreme kaufst, solltest du die Inhaltsstoffliste prüfen – und wissen, wo die einzelnen Inhaltsstoffe auf der Risikoskala stehen.
Die folgenden Inhaltsstoffe gelten als mäßig bedenklich. Sie zählen zwar nicht zu den problematischsten UV-Filtern auf unserer Liste, dennoch gibt es ausreichend Hinweise auf hormonelle Wirkungen, Hautreizungen und Umweltschäden, sodass sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffliste lohnt.
Die folgenden Inhaltsstoffe gelten als vergleichsweise risikoarm – doch „geringes Risiko“ bedeutet nicht automatisch unbedenklich. Die Bedenken betreffen hier vor allem eine geringe Stabilität, mögliche Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Tatsache, dass diese UV-Filter häufig zusammen mit problematischeren Inhaltsstoffen eingesetzt werden.
Neben schädlichen aktiven Sonnencreme-Inhaltsstoffen sind einige inaktive Inhaltsstoffe noch nicht eingeschränkt, obwohl sie erhebliche Risiken für die öffentliche Gesundheit bergen. Hier findest du eine Liste inaktiver Sonnencreme-Inhaltsstoffe, und du solltest sicherstellen, dass sie nicht auf der Liste der Bestandteile der von dir verwendeten Produkte erscheinen!
Glücklicherweise haben viele Länder bereits Maßnahmen ergriffen und mehrere dieser giftigen Sonnencreme-Inhaltsstoffe verboten. Hawaii und Palau haben die schädlichsten UV-Filter verboten, um Korallenriffe zu schützen. Verschiedene Nationalparks in Mexiko haben ebenfalls hochriskante Wirkstoffe verboten, um ihre Umwelt zu bewahren. Bisher haben acht Reiseziele weltweit giftige Sonnencreme-Inhaltsstoffe verboten.
Im Allgemeinen sind mineralische Sonnencremes viel gesünder und bergen kein Risiko für die menschliche Gesundheit oder das Wohl des Planeten, wenn sie mit den richtigen Inhaltsstoffen formuliert sind. Sie bieten auch zusätzliche Vorteile, wie den Schutz ab dem Moment der Anwendung.
Erleichtert die Entscheidung noch mehr: Moderne mineralische Sonnencremes ziehen klar ein
Mineralische und chemische Sonnencremes wirken auf sehr unterschiedliche Weise. Chemische Sonnencremes basieren auf UV-Filtern wie Oxybenzon oder Avobenzon und dringen in deine Haut und deinen Blutkreislauf ein. Viele Menschen wissen nicht, dass chemische Sonnencremes vor dem Sonnenkontakt aufgetragen werden müssen. Sie brauchen 20-30 Minuten, um zu wirken, da sie in die Haut eindringen müssen. Chemische Sonnencremes müssen die Eigenschaften deiner Zellen von innen verändern, um dich vor der Sonne zu schützen.
Mineralische Sonnencremes hingegen wirken wie ein Schild auf der Hautoberfläche und reflektieren die Sonnenstrahlen. Sie schützen dich vom ersten Moment der Anwendung an, was besonders wertvoll ist, wenn du zum Beispiel mit deinen Kindern am Strand bist, die ungeduldig ins Wasser rennen wollen! Außerdem sind mineralische Sonnencremes meist viel weniger hautreizend, da sie in der Regel mehr natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Das macht sie geeignet für empfindliche Haut, Allergien und Babys.
Chemische Sonnencreme absorbiert UV-Strahlen in die Haut. Mineralische Sonnencreme lenkt sie von der Haut ab.
⇒ Sie wirken anders – und umfassender – Mineralische Sonnencremes reflektieren UV-Strahlen physikalisch, anstatt sie zu absorbieren, und bieten dir so einen breiteren, zuverlässigeren Schutz sowohl vor UVB- als auch UVA-Strahlen.
⇒ Weniger Inhaltsstoffe, weniger Sorgen – Mineralische Formeln sind meist einfacher und sauberer, was bedeutet, dass weniger potenzielle Reizstoffe, Allergene und Unbekannte den ganzen Tag auf deiner Haut bleiben.
⇒ Besser für den Ozean, nicht nur für dich – Mineralische Sonnencremes mit Non-Nano-Zinkoxid oder Non-Nano-Titandioxid lösen sich nicht im Wasser auf und schädigen keine Korallenriffe – sie sind somit die umweltfreundlichste Wahl, die derzeit verfügbar ist.
⇒ Die „Geistergesicht“-Ära ist vorbei – Moderne mineralische Sonnencremes verschmelzen nahtlos mit allen Hauttönen, viele Formeln sind komplett transparent. Kein weißer Schleier, kein Kompromiss.
Jetzt, wo du weißt, was du vermeiden solltest, hier ist, worauf du achten solltest. Diese drei Tipps helfen dir, den Durchblick zu behalten und eine sichere Sonnencreme auszuwählen.
Wir hoffen, dass es dir dadurch leichter fällt, eine sorgenfreie Sonnencreme für dich und den Planeten zu finden. Wenn du diese Tipps als Richtlinie nimmst und dich der potenziell giftigen Inhaltsstoffe bewusst bist, kannst du eine sichere Sonnencreme für dich und die Natur auswählen!
Falls du noch spezifischere Fragen zu dem Thema hast, kannst du dich jederzeit gerne an uns wenden. Wir helfen dir gerne dabei, die perfekte Sonnencreme für dich zu finden.
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