Der Zusammenhang zwischen chemischem Sonnenschutzmittel und der Hirschsprung-Krankheit

Iris Planting - February 2, 2020

Die Tatsache, dass Chemikalien in Sonnencreme mehr schaden als nützen, ist nichts Neues. Deshalb haben mehrere Länder und Regionen wie Palau und Hawaii, aber auch Aruba, Key West und Bonaire bereits bestimmte Chemikalien in Sonnencremes verboten, um die Korallen und das Meeresleben zu schützen. Lesen Sie hier welche Chemikalien in Sonnencreme Sie vermeiden sollten.

Nebenwirkungen von Chemikalien in Sonnencreme für den menschlichen Körper

Es wurde bekannt, dass Chemikalien in Sonnencreme nicht nur der Umwelt schaden, sondern auch uns selbst. Chemische UV-Filter wie Oxybenzon können bereits nach einmaliger Anwendung im menschlichen Blutkreislauf nachgewiesen werden und könnten die Funktion der menschlichen Spermienzellen stören. Forschungsartikel sowohl von der BBC als auch vom NCBI haben festgestellt, dass chemische Sonnencreme auch für schwangere Frauen und ihre Kinder problematisch sein kann. Die Autoren fanden Oxybenzon in der Muttermilch, verursacht durch die Verwendung chemischer Sonnencreme der Mutter. Es gibt weitere Gründe, warum Chemikalien in Sonnencreme als gefährlich für Schwangere eingestuft werden. Neuere Studien, unter anderem von Haereticus, bringen Chemikalien wie Oxybenzon mit einem Verdauungsgeburtsfehler namens Hirschsprung-Krankheit in Verbindung.

Was ist die Hirschsprung-Krankheit?

Die Hirschsprung-Krankheit ist ein Geburtsfehler, bei dem Nervenzellen am Ende des Darms eines Kindes fehlen. Dies führt dazu, dass der Dickdarm vergrößert ist, während das Rektum verkleinert ist. Dies kann für das Kind äußerst riskant sein und erfordert eine Operation, um das Problem zu beheben. Sehen Sie sich das Bild unten an, um die Auswirkungen der Hirschsprung-Krankheit zu verstehen:

Der Zusammenhang zwischen Oxybenzon und der Hirschsprung-Krankheit

Die Forschung des Haereticus Lab rät Schwangeren, Oxybenzon zu vermeiden, da das Risiko für das Kind, an der Hirschsprung-Krankheit zu erkranken, erhöht ist. Die Autoren warnen sogar Frauen, die schwanger werden möchten, vor der Verwendung chemischer Sonnencremes, da Oxybenzon noch Wochen nach der Anwendung im Körper verbleiben kann. Diese Studie basiert auf weiteren Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Oxybenzon und der Hirschsprung-Krankheit erforschten. Eine dieser Studien fand hohe Oxybenzon-Werte im Urin schwangerer Frauen, deren Babys an der Hirschsprung-Krankheit litten. Dies zeigt, wie tief Oxybenzon in den Körper eindringt und wie lange es dort verbleibt. Joe Dinardo, einer der Forscher des Artikels von Haereticus, erklärt wie Oxybenzon das Risiko für die Hirschsprung-Krankheit erhöhen könnte: „Eine schwangere Frau, die die Anweisungen zur empfohlenen Anwendung von Sonnencremeprodukten mit 6 % Oxybenzon befolgt (zwei 30-ml-Anwendungen), könnte Konzentrationen von Oxybenzon und fetalem Blutspiegeln von bis zu 3.800 Teilen pro Milliarde bei der Frau und 384 Teilen pro Milliarde beim Fötus erreichen. Diese Oxybenzon-Konzentrationen können potenziell diese toxischen zellulären Veränderungen verursachen und zur Hirschsprung-Krankheit führen.“

Ergänzend zu diesen Erkenntnissen erklärt die Umweltgesundheitspädagogin Lana Adler: „[...] Die fetale Entwicklung ist ein unglaublich sensibler Prozess, der durch die Einführung von endokrinen Disruptoren wie Oxybenzon verändert werden kann. [...] Besonders Schwangere und Mütter sollten alle Produkte mit Oxybenzon vermeiden und stattdessen natürliche, bio Hautpflegeprodukte wählen, die nicht auf solche Chemikalien angewiesen sind.[...]“ Die Sicherheit Ihres Babys zu gewährleisten, ist nur ein weiterer Grund warum Sie eine mineralische Sonnencreme wählen sollten. Mineralische und natürliche Sonnencremes bieten zudem Breitbandschutz und SPF-Schutz. Schauen Sie sich gerne auf unserem Blog um, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie eine sichere Sonnencreme auswählen, und werfen Sie einen Blick auf die mineralischen Sonnencremes in unserem Shop!